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MEDIDA-PRIX
E-Bologna: Hochschulstrukturreformen und E-Learning
Ziele und Meilensteine des Bologna-Prozesses

Die angestrebten Hochschulstrukturreformprozesse und die Nutzung Neuer Medien haben mannigfaltige Berührungspunkte. In jüngster Vergangenheit hat sich der Begriff "E-Bologna" im Sprachgebrauch etabliert. Was steckt dahinter?

Bologna
Angleichung der Studienstrukturen in Europa (Strukturreformen)

+

E
orts- und/oder zeitunabhängige Bereitstellung von Bildungsangeboten und Dienstleistungen mittels neuer IuK-Technologien

=

E-Bologna
als ein neuer Begriff, der Ideen zu einem künftigen virtuellen europäischen Bildungsraum beinhaltet


Kernthemen von E-Bologna sind:
  • Integration von IuK-Technologien und E-Learning in die Hochschulbildung
  • Neue Organisationsmodelle (virtueller Campus)
  • "virtuelle" Mobilität
  • Hochschulübergreifende Programme und Bildungsverbünde (regional, überregional, transnational)
  • Erweiterung des Bildungszuganges
  • Lebenslanges Lernen (u.a. individuelle Bildungswege in der Weiterbildung und beim berufsbegleitenden Erwerb von Hochschulabschlüssen)
  • Einbeziehung von E-Learning in Qualitätssicherungs-, Akkreditierungs- und Qualifikationsrahmenwerke
Auf der nächsten Bologna-Nachfolgekonferenz im Mai 2005 in Bergen / Norwegen sollen neue Trends diskutiert und Empfehlungen erarbeitet werden. Ein Schwerpunkt wird auch E-Learning sein. Dieses Thema wurde bereits im Rahmen eines Bologna-Workshops "Bologna and the challenges of eLearning and distance education" in Ghent /Belgien vom 04. - 05. Juni 2004 angerissen.
Informationen zum Bologna-Workshop (Original-Website)
Doris Carstensen nahm an diesem Workshop teil und berichtete, dass dort insbesondere VertreterInnen aus dem allgemeinen Bereich Fernstudien anwesend waren. ExpertInnen aus dem engeren Bereich der Neuen Medien in der Hochschullehre und E-Learning waren hingegen unterrepräsentiert. Doch gerade im Zusammenhang mit dem Bologna-Prozess sind nicht nur Fernstudienszenarien von Interesse, sondern insbesondere innovative Ansätze für die Modernisierung der Lehre an der Präsenzhochschule.
Bericht von Doris Carstensen über den Bologna-Workshop (PDF-Datei)

Es müssen deshalb auch prototypische Szenarien entwickelt werden, die aufzeigen, wie innerhalb der Hochschulen die Studienreformen um Bologna genutzt werden können, um E-Learning für die Entwicklung der Lehre sinnvoll nutzbar zu machen. Dieser Input muss im deutschsprachigen Raum unseres Erachtens durch die Community der GMW erfolgen. Diesem Anliegen folgend wurde im Rahmen des GMW-Panels am 16.09.04 eine Arbeitsgruppe gegründet.
Gründung einer GMW-Arbeitsgruppe "E-Bologna"

Die GMW führte einen ExpertInnenworkshop "E-Learning und die Herausforderungen von Bologna = E-Bologna?" in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für Hochschuldidaktik (AHD) und dem Kompetenzzentrum für Neue Medien in der Lehre der Universität Frankfurt/Main am 28.02./01.03.2005 in Frankfurt/Main durch.
Weitere Informationen zum GMW-ExpertInenworkshop

Sollten Sie weitere Hinweise und Informationen zu dieser Thematik haben, so würden wir sie gern auf dieser Seite mit aufnehmen. Wenden Sie sich bitte per Mail an den Webmaster.
Vielen Dank!
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   Aktualisiert am 31.05.2005