Recht

Rechtsfragen rund um das Internet und die Neuen Medien

Bei der Erstellung, Veröffentlichung und Nutzung von multimedialen Materialien rücken immer mehr Rechtsfragen in den Mittelpunkt. An den Hochschulen betrifft das vor allem Nutzungs- und Verwertungsrechte, die innerhalb und außerhalb der Institution abzuklären und zu sichern sind.

Es bedarf einer besseren Vernetzung bereits bestehender Angebote und Aktivitäten zur Klärung von Rechtsfragen beim Einsatz Neuer Medien in den Hochschulen. Hier können Sie sich informieren. Sollten Sie weitere Hinweise und Informationen zu dieser Thematik haben, so würden wir sie gern auf dieser Seite mit aufnehmen. Wenden Sie sich bitte per Mail an den Webmaster.

Allgemeines zu Multimediarecht

Leitfaden Multimediarecht – Rechtsfragen beim Einsatz von Multimedia an Hochschulen und deren Weiterbildungseinrichtungen

Im Rahmen des BLK-Projektes VestewiT (Verbundstrukturen der effizienten wissenschaftlichen Weiterbildung in Thüringen) wurde 2005 dieser Leitfaden erstellt. Behandelt werden Rechtsprobleme des Domain-, Urheber-, Marken-, Patent-, Wettbewerbs- und Datenschutzrechts bis hin zum Recht des elektronischen Geschäftsverkehrs.

Ratgeber Multimediarecht für die Hochschulpraxis 2. aktualisierte Auflage des Ratgebers zum Urheber-, Patent- und Online-Recht
Das Centrum für eCompetence in Hochschulen NRW (CeC) unterstützt Hochschulen und ihre Mitarbeiter bei der Lösung rechtlicher Problemstellungen im Zusammenhang mit dem Einsatz digitaler Medien in Lehre, Forschung und Verwaltung. Um Hochschulen eine Orientierungshilfe über die rechtlichen Rahmenbedingungen an die Hand zu geben, wurde im Auftrag des CeC am Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (ITM) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster – Prof. Dr. Thomas Hoeren – der Ratgeber “Multimediarecht für die Hochschulpraxis” von Herrn Michael Veddern erstellt.

Das Werk gibt Antworten auf Fragen des Urheber-, Patent- und Onlinerechts, die sich bei Erstellung, Rechtemanagement und Verwertung von Multimediaprojekten an Hochschulen ergeben. Die Entwicklung von Multimediaprodukten und die Präsentation von Inhalten in den elektronischen Medien gewinnt nur dann entscheidenden Mehrwert, wenn eine nachhaltige Verwertbarkeit gesichert ist. Dies setzt insbesondere eine verlässliche rechtliche Basis unter Beantwortung insbesondere folgender Fragestellungen voraus: An welchen Ergebnissen bestehen Urheberrechte und andere Schutzrechte? Wer hat die Rechte an diesen Inhalten und wer darf die Materialien nutzen? Wie können eigene Inhalte geschützt werden und unter welchen Voraussetzungen dürfen fremde Elemente verwendet werden? Wann ist ein Rechtemanagement notwendig und wie setzt man es um? Wie können Projektergebnisse nach Ende der Projektlaufzeit verwertet werden? Zu diesen und weiteren Fragen bietet der Ratgeber in nunmehr zweiter, aktualisierter Auflage umfangreiche Informationen. Veranschaulicht durch viele Beispiele und ergänzt durch Musterverträge und Ansprechpartner ist das Buch ein Leitfaden für Entwickler und Mitarbeiter von Multimediaprojekten an Hochschulen.

Der Ratgeber steht im PDF-Format online zur Verfügung. Die Printversion kann gegen eine Schutzgebühr und die Erstattung der Versandkosten bezogen werden.

[http://www.cec.nrw.de/ratgeber]

remus – Rechtsfragen von Multimedia und Internet in Schule und Hochschule”
Ein Angebot des Instituts für Rechtsinformatik der Universität des Saarlandes

Seit Anfang 2004 steht den Hochschulen, die multimedialgestützte Lehrformen konzipieren oder gar virtuelle, internetgestützte Lehrveranstaltungen durchführen, ein Wissensportal zur Verfügung, mit dem die rechtssichere Gestaltung innovativer Lehrformen unterstützt wird. Der Zugang zu dem Wissensportal ist unter http://www.uni-lernstadt.de nach einer Anmeldung öffentlich. Geboten werden juristische Fachinformationen, die auch für den Laien verständlich sind. Darüber hinaus können Gesetzestexte, Urteile im Volltext und Fachlexika eingesehen sowie Literaturhinweise und Mustertexte abgerufen werden.

Das Internetportal der virtuellen “Uni-Lernstadt” ist das Ergebnis der Projekts “Rechtsfragen des eLearning” (el.la – eLearning and Law), das beim Oldenburger Informatikinstitut OFFIS seit 2002 durchgeführt und vom niedersächsischen Wissenschaftsministerium finanziert wird. Wissenschaftlicher Leiter ist der an der Universität Oldenburg lehrende Jurist Professor Dr. Jürgen Taeger. Bis Ende 2004 soll das Portal seine vorläufige Endfassung erreicht haben und danach dauerhaft gepflegt werden.
Kontakt: info@uni-lernstadt.de
Nach einer Pressemitteilung des Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur unter http://www.mwk.niedersachsen.de/home/Urheberrecht 

Das Bundesjustizministerium arbeitet aktuell an einer Novellierung des Urheberrechts im Wege kooperativer Gesetzgebung.

Auf der Website des BMJ unter http://www.bmj.bund.de/enid/j6.html sind einige aktuelle Informationen zu den diesbezüglichen Diskussionen, vor allem auch Stellungsnahmen verschiedener Interessengruppen zu finden.
Die Deutsche Initiative für Netzwerkinformation (DINI) e.V. hat ein Aktionsbündnis “Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft” ins Leben gerufen, um die Interessen von Bildung und Wissenschaft bei der anstehenden Novellierung des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) wirkungsvoller vertreten zu können.
Das 1. Koordinierungstreffen fand am 5. Juli 2004 in Göttingen statt – Informationen unter http://www.dini.de/dini/service/nachricht_details.php?ID=103

Die von den Teilnehmern eingesetzte Steuerungsgruppe hat inzwischen ein Grundsatzpapier erarbeitet, das als “Göttinger Erklärung des Aktionsbündnisses Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft” von den Bündnispartnern unterzeichnet wird. Auch die GMW, vertreten durch unser Vorstandsmitglied Claudia Bremer, hat an diesem Papier mitgewirkt und es unterzeichnet. Den Wortlaut finden Sie hier (als PDF-Datei)

Unter dem Aspekt, dass das Internet das künftige Medium zur Wissensverbreitung sein wird, definierten Vertreter deutscher und internationaler Wissenschaftsorganisationen in der sog. “Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen” das “Prinzip des offenen Zugangs” im Internet. weiter….

Hinweise zum Neuen Urheberrecht, das am 13.9.2003 in Kraft trat -
Information des Kompetenznetzwerkes Universitätsverbund Multimedia NRW

Grundwissen Urheberrecht unter remus

http://remus.jura.uni-sb.de/urheberrecht/

Kurzinformationen zum Urheberrecht bei Mediaevum.de
zusammengestellt von Dr. Klaus Graf (Stand 30.03.2001)

http://www.mediaevum.de/urheberrecht.htm

Urheberrecht (Definition, Bedeutung, Erklärung im Lexikon)
im Netlexikon von akademie.de

http://www.net-lexikon.de/Urheberrecht.html

Sammlungen von Internetquellen zum Urheberrecht einschließlich Gesetzestexten
der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf

http://www.uni-duesseldorf.de/WWW/ulb/jur_urheberrecht.htmlBuchempfehlungen 

Uwe Koch, Dirk Otto, Mark Rüdlin: Recht für Grafiker und Webdesigner
2. überarbeitete Ausgabe November 2003
gebunden; 300 Seiten; Galileo Press; 34,90 Euro; ISBN 3898424510
Tägliche Rechts- und Steuerfragen verständlich erklärt, mit Praxisbeispielen und Vertragsmustern und Checklisten
Die 2. Auflage wurde an die aktuelle Rechtsprechung angepasst und hinsichtlich Urheberrecht und europäisches Recht erweitert.

Axel Benning, Jörg-Dieter Oberrath: Computer- und Internetrecht
broschiert; 138 Seiten; Boorberg; Oktober 2003; ISBN: 3415032434