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Informationen zur GMW-Tagung 1997
"MEDIA@UNI = MULTIMEDIA? ENTWICKLUNG, GESTALTUNG UND EVALUATION NEUER MEDIEN vom 16. bis 18. September 1997 an der FernUniversität Hagen (Deutschland) Grußwort der Ministerin für Wissenschaft und Forschung Anke Brunn "Multimedia" ist in aller Munde! An den Hochschulen hat nun das Hochschulsonderprogramm (HSP III) in vielen Fächern intensive Aktivitäten zur Entwicklung von Neuen Medien für Studium, Lehre und Forschung ausgelöst. Die Technik (Hardware und Software) für interaktive, vernetzte Medien ist vorhanden, es fehlen jedoch die Inhalte! Gut entwickelte Lernprogramme, die die Möglichkeiten der neuen Medien nutzen, um z.B. die Qualität der Lehre in einem bestimmten Fach an der Universität wirksam zu verbessern, sind rar. Mit ihrem Kongress 1997 will die "Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft e.V." (GMW) Orientierungshilfe für die inhaltliche Programmentwicklung bieten und die hochschulübergreifende Zusammenarbeit fördern. Es ist gelungen, ausgewiesene Experten zu gewinnen, die vor allem Fragen der Entwicklung, der Gestaltung und der Evaluation Neuer Medien diskutieren und nach Möglichkeit beantworten werden. Es werden Beispiele vorgestellt und diskutiert, die vorbildlich entwickelt und gestaltet sind sowie in der Praxis erprobt und nach Möglichkeit evaluiert wurden. Auch die Zieldiskussion kommt nicht zu kurz: Die Tagung wird eröffnet mit einem Block "Medienpolitik und Studienreform" und schließt mit dem Ausblick auf die möglichen Konsequenzen von Multimedia und Vernetzung: "Ein neues Verhältnis von Präsenzstudium und Fernstudium?" Diese Frage wird Vertreter der Wissenschafts- und Hochschulpolitik sowie die Teilnehmer der Abschlußdiskussion beschäftigen. Statt ausführlicher Referate stehen intensive Gespräche und Diskussionen mit den Experten im Mittelpunkt der Tagung, bei der die Teilnehmer recht aktiv werden können: Auch für Präsentationen eigener Medienproduktionen und -projekte wird im "Internet-Café" Gelegenheit geboten. So verspricht die Tagung, interessant, anregend und lebendig zu werden. Sie möchte den Erfahrungsaustausch unter den "Produzenten" fördern, aber auch kreative Anregungen und produktive Kontakte vermitteln. Die Beiträge der Tagung sind im Band 6 der Buchreihe "Medien in der Wissenschaft" festgehalten: |
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| Aktualisiert am 22.05.2005 | |||||||||||||||||||||||||