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ExpertInnenworkshop "E-Learning und die Herausforderungen von Bologna = E-Bologna?" am 28.02./01.03.2005 an der Universität Frankfurt/M.
Übersicht / Hintergründe
Ausgangspunkt E-Learning-Angebote im regulären Studienbereich der Hochschulen, die Virtualisierungen der Hochschulen sowie der Einsatz von E-Learning für die Zielgruppe der künftig wachsenden Gruppe von nicht klassischen Studierenden (Berufstätige, Teilzeitstudierende, Weiterbildungsstudierende etc.) können zu wichtigen Komponenten für den Aufbau des europäischen Bildungsraumes im Bologna-Prozess werden. Die meisten Überlegungen im Bologna-Prozess gehen von herkömmlichen Studienangeboten aus, die in der Regel an Präsenzhochschulen realisiert werden. Nicht traditionelle Lehr- und Lernformen – E-Learning-Angebote, Fernstudien, duale Studiengänge sowie individualisiertes und selbstreguliertes Lernen – standen bisher kaum zur Diskussion. Die Potentiale virtuellen Lehrens und Lernens für die Umsetzung des Bologna-Prozess müssen erst noch identifiziert und sichtbar gemacht werden. Einige Expertinnen und Experten prognostizieren sogar, dass die Ziele der Bologna-Deklaration ohne E-Learning nicht umsetzbar seien. Umgekehrt schaffen die Bologna-Richtlinien einen Rahmen für die nachhaltige Integration von E-Learning in den Hochschulen. Hier ist vor allem der Paradigmenwechsel von der Lehr- hin zur Lernperspektive zu nennen und die Auseinandersetzung mit Qualifikations- und Bildungszielen. Sowohl die erhöhte Aktivität und Selbstbestimmtheit der Studierenden als auch die Lernwirksamkeit (Learning Outcomes) bilden deren Grundlage. Beides sind Maßstäbe, die konstitutiv für einen didaktisch begründeten Einsatz von E-Learning sind. Die nächste Bologna-Nachfolgekonferenz wird im Mai 2005 in Bergen (Norwegen) stattfinden. Dort sollen neue Trends diskutiert und Empfehlungen - auch für Förderschwerpunkte von EU-Programmen - erarbeitet werden. Ein Schwerpunkt wird auch E-Learning sein, der in Brüssel bislang im Zusammenhang mit Open Distance Learning und Lifelong Learning diskutiert wurde. Unter dieser Perspektive wird E-Learning vornehmlich als eine spezielle Form der Angebotsbereitstellung betrachtet und weniger als integraler Bestandteil der Hochschullehre in Präsenzuniversitäten. Doch gerade im Zusammenhang mit dem Bologna-Prozess sind nicht nur Fernstudienszenarien von Interesse, sondern insbesondere innovative Ansätze für die Modernisierung der Lehre und der wissenschaftlichen Weiterbildung an der Präsenzhochschule. Es müssen deshalb auch prototypische Szenarien ins Blickfeld gerückt werden, die aufzeigen, wie an den Präsenzhochschulen die Studienreformen um Bologna genutzt werden können, um E-Learning für die Entwicklung der Lehre sinnvoll nutzbar zu machen - oder umgekehrt, wie neuen Medien an Präsenzuniversitäten dazu beitragen können, die Ziele der Bologna-Deklaration umzusetzen. Wenn wir nach den Beispielen suchen, in denen der Bologna-Prozess und E-Learning eine Verbindung eingehen, so finden wir noch wenige, dafür aber sehr vielversprechende: sowohl innerhalb einzelner Hochschulen, z.B. beim Ausbau des Selbststudiums im Rahmen der Neugestaltung von Studiengängen, aber insbesondere hochschulübergreifend, wie z.B. neue Formen gemeinsamer Studienangebote, sowie regionale und überregionale Bildungsschwerpunkte oder Bildungsverbünde, oder die IKT gestützte Informationsbereitstellung als notwendige Bedingung für die Mobilität im Bolognaprozess. Das gesamte Spektrum vielversprechender Szenarien ist sicherlich weder umgesetzt noch erkannt. Es betrifft nicht nur die Entwicklung didaktischer Szenarien, sondern auch administrative und technische Fragen wie die Interoperabilität von Infrastrukturen oder die Authentifizierung von Studierenden (Ausbau eines E-Campus). Nachstehende Aktionsfelder lassen sich identifizieren, wenn wir uns nach dem Konnex zwischen E-Learning und Bologna fragen: ![]() Zielsetzung Auf der GMW'04 in Graz wurden im Rahmen des Panels " Motor Bologna? - Anstöße für E-Learning durch Hochschulreformen" erste Good Practice-Beispiele vorgestellt, die wir im Kreis von E-Learning und Bologna-Expertinnen und Experten weiter verfolgen und vertiefen möchten. Die GMW lädt Sie daher 2005 zum ExpertInnenworkshop " E-Learning und die Herausforderungen von Bologna = E-Bologna?" ein. Ziele des Workshops sind
Zielgruppen
Die GMW bittet Sie um die Skizze eines Fallbeispiels oder einer Problemstellung Ihrer Hochschule, in der Sie darstellen, wie Sie E-Learning mit dem Bologna-Prozess in Verbindung setzen oder wie dies gewinnbringend erfolgen könnte. Diese Skizze ist Ihre Eintrittskarte, wenn Sie an dem Workshop teilnehmen möchten. Die Skizzen dienen als Diskussionsgrundlage und Hintergrundwissen in den Workshops. Das kurze Fallbeispiel oder die konkrete Problemstellung ist nach folgenden Kriterien auf einer Seite DIN A4 (ca. 3000 Zeichen) darzulegen:
Ort und Termin Der ExpertInnenworkshop findet an der Universität Frankfurt, vom 28.2. bis 1.3.2005 statt. Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt. Die Inputreferate und die Ergebnisse der Plenumsdiskussionen werden dokumentiert, so dass Ergebnisse des Workshops auch einer größeren Gruppe zugänglich werden, die nicht aktiv am Workshop teilnehmen können. |
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| Aktualisiert am 25.04.2005 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||