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Kongress 2007

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„Studieren neu erfinden – Hochschule neu denken“ vom 12. – 14. September 2007 in Hamburg (Pre-Conference 11. – 12. September 2007)

Die 12. Europäische Jahrestagung GMW07 der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft wurde gemeinsam mit der Konferenz „Campus Innovation“ durchgeführt. Veranstaltungsort war die Universität Hamburg. Veranstalter waren die Universität Hamburg, das Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung der Universität Hamburg und das Multimedia Kontor Hamburg.

Allgemeine Informationen zur Tagung: Die Themen und die Organisation »

MEDIDA-PRIX ’07: Die Preisträger stehen fest »

Dokumentation: Medien-Archiv mit Video- und Audio-Downloads aller Vorträge und Video der Paneldiskussion »

Best Paper Award: Der beste Vortrag »

Stipendien: Zwölf Studierende und Doktoranden haben freien Zutritt zur Veranstaltung und einen Zuschuss für die Aufenthaltskosten erhalten. »

Themenschwerpunkte der Jahrestagung GMW’07
„Der Hochschulstandort Deutschland braucht kreative Strategien, damit die Lehre im Zuge von Bologna-Prozess und Föderalismusreform nicht auf der Strecke bleibt“, erklärt einer der beiden Veranstalter, Prof. Dr. Rolf Schulmeister vom Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung der Universität Hamburg. Unter dem Motto „Studieren neu erfinden – Hochschule neu denken“ holen die GMW-Tagung und die Campus Innovation 2007, die in diesem Jahr miteinander kooperieren, internationale Hochschulexperten als Keynote-Speaker nach Hamburg – unter anderem Prof. Dr. Diana Laurillard von der University of London und Prof. Dr. Piet Kommers von der Universität Twente in den Niederlanden – und bieten darüber hinaus ein umfangreiches Programm.

Kreatives Lehren und Studieren unter „Bologna“-Bedingungen: Was ist nötig, um dies zu ermöglichen? Wie sollten Hochschulen auf die steigenden Erwartungen der Studierenden reagieren? Führen Social Software, Web 2.0 oder Open Content quasi „automatisch“ zu einer Innovation der Lehre, oder braucht es dazu eine neue „Konvergenz-Kompetenz“ der Lehrenden und Studierenden? Was bringen die digitalen Medien für die Evaluation und Qualitätssicherung, die Administration und das Hochschulmarketing? Und welche neuen Services können durch Learning- und Campus-Management-Systeme realisiert werden? Zur Diskussion dieser Potenziale und Herausforderungen haben sich die 12. Europäische Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) und die Campus Innovation 2007 zusammengetan und zeigen die Verbindungen zwischen eLearning und eCampus auf.

Neben gemeinsamen Keynotes bieten die parallelen Tracks der GMW-Tagung und der Campus Innovation vielfältige Vorträge und Workshops.

Die GMW blickt dabei aus den Perspektiven der Lehre, Wissenschaft und Forschung auf den Schwerpunkt Lehren und Lernen mit digitalen Medien. Die drei Tracks sind aufgeteilt in die folgenden Themengebiete:

  • Studieren neu erfinden – Partizipation und Kollaboration in e-Learning-Szenarien
  • Hochschule neu denken – Hochschulentwicklung durch e-Learning
  • Neue Kompetenzen fördern – Neue Chancen zur Kompetenzentwicklung durch e-Learning?

Die Campus Innovation ergänzt strategische und praxisorientierte Workshops zur IT-gestützten Modernisierung von Lehre und Hochschulverwaltung:

  • Roadmap digitale Hochschule
  • Hochschul- und Wissenschaftsmarketing mit Web 2.0
  • Szenarien für die IT-Organisation an Hochschulen

Darüber hinaus geben im Praxisforum „Lösungen und Praxis“ Unternehmen und Hochschulen Einblicke in den Einsatz und Nutzen von IT-Lösungen für den Hochschulbereich. Die Macher der Campus Innovation setzen ihren Schwerpunkt auf das aktuelle Thema „Hochschulmarketing mit Web 2.0.“ Außerdem im Fokus: die Perspektiven für den digitalen Campus. „Wir wollen Wege zeigen, wie sich Lehre, Forschung und Verwaltung an den Hochschulen durch Digitalisierung verbessern können“, erklärt Dr. Ulrich Schmid, Leiter der Campus Innovation.

Zu den Höhepunkten der gemeinsamen Tagung zählen die Keynotes, das Panel „Ideenlose Hochschullehrer? – Wege und Umwege zum kreativen Lernen“ ebenso wie der Senatsempfang in der Handelskammer Hamburg und die Verleihung des 8. Medida-Prix.

Keynotes und Eröffnung

Pre-Conference-Programm
Aus den eingereichten Proposals hat das Steering Committee 6 Workshops und 7 Tutorials ausgewählt, die ab 11. September – einen Tag vor Beginn der Tagung – das Pre-Conference-Programm bestreiten. Die Themen sind vielfältig und praxisbezogen, sie reichen zum Beispiel von „Game-based- learning im Web 2.0“ und „Studierende als Motor innovativer Hochschul- entwicklung“ über „Votingsysteme in der Hochschullehre“ bis hin zu „Design Patterns im didaktischen Umfeld“. Mehr…

Panel
Prof. Dr. Gabi Reinmann von der Universität Augsburg inszeniert ihr Diskussionspanel „Ideenlose Hochschullehrer? – Wege und Umwege zum kreativen Lernen“ als eine von Video-Trailern durchzogene Podiumsdiskussion mit parallelem Online-Forum. Als „Streithähne“, die sich auf der Bühne verbal „kloppen“ dürfen, gehen in Hamburg folgende Personen in den Ring: Prof. Dr. Matthias Baltisberger von der ETH Zürich, MedidaPrix-Preisträger 2004, Sebastian Fiedler, Zentrum für soziale Innovation, Wien, Doris Carstensen, Qualitätsmanagerin Donau-Univ. Krems, Dr. Ulrich Schmid, Multimedia Kontor Hamburg und Dr. Dr. Christoph Glaser, Eberhard von Kuehnheim Stiftung München. Das Panel wird sich an drei Leitfragen und dazugehörigen Thesen orientieren, an denen sich eine kontroverse Diskussion entzünden soll:

  1. Brauchen wir Kreativität in der Hochschullehre und beim E-Learning?
  2. Ist Kreativität in konventionellen Lernräumen möglich?
  3. Welche Rolle spielt die Technik für eine moderne und kreativen Hochschullehre?

Mehr…

Das Video der Panel-Diskussion online ansehen…

Abendprogramm
Auch nach den Tagesvorträgen geht bei der GMW 07 das Programm weiter: Das Abendprogramm reicht von einem kleinen Empfang in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg über einen Senatsempfang, zu dem die Behörde für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg einlädt und nach dem Hannes Schwaderer, Geschäftsführer & Managing Director Intel, Central Europe, eine Keynote spricht, bis hin zur feierlichen Verleihung des MEDIDA PRIX mit Dinner.

Mehr…

Direkter Link zum Audio-Podcast des Keynote-Vortrags von Hannes Schwaderer…

Festschrift:
Im Abendprogramm der Tagung wurde Prof. Dr. Rolf Schulmeister eine zweibändige Festschrift zu seinen Ehren überreicht:

Band 1: Peter Baumgartner/Gabi Reinmann (Hrsg.): Überwindung von Schranken durch E-Learning. Studienverlag, 2007.
Band 2: Marianne Merkt/Kerstin Mayrberger (Hrsg.): Die Qualität akademischer Lehre. Zur Interdependenz von Hochschuldidaktik und Hochschulentwicklung. Studienverlag, 2007.

Steering Committee
Dr. Nicolas Apostolopoulos, Freie Universität Berlin
Claudia Bremer, Universität Frankfurt
Doris Carstensen, Donau Universität Krems
Dr. Birgit Gaiser, IWM Tübingen
Prof. Dr. Reinhard Keil, Universität Paderborn
Dr. Marianne Merkt, Universität Hamburg
Prof. Dr. Gabi Reinmann, Universität Augsburg
Dr. Eva Seiler Schiedt, Universität Zürich
Dr. Ulrich Schmid, Multimedia Kontor Hamburg
Prof. Dr. Rolf Schulmeister, Universität Hamburg

Organisatoren
Helga Bechmann, Multimedia Kontor Hamburg
Ivo van den Berk, Universität Hamburg
Dr. Kerstin Mayrberger, Universität Hamburg
Dr. Marianne Merkt, Universität Hamburg
Dr. Angela Peetz, Regionales Rechenzentrum Hamburg
Angela Sommer, Universität Hamburg
Prof. Dr. Rolf Schulmeister, Universität Hamburg

MEDIDA-PRIX 2007

1. Die Preisträger
Gewinner des MEDIDA-PRIX 2007, Preisgeld 100.000 Euro:
„megadigitale – mediengestütztes Arbeiten zum Lernen und Lehren an der Goethe-Universität“ www.megadigitale.de

Gewinner des undotierten Publikumspreis
„Psychopathology Taught Online (PTO)“
www.pto.uzh.ch
Herzlichen Glückwunsch allen Preisträgern!

2. Die Finalisten
Am 28. und 29. Juni 2007 fand der MEDIDA-PRIX Gutachter-Workshop statt, um aus der Fülle der Einreichungen die Finalisten zu ermitteln.

Folgende zehn Projekte haben den Sprung ins Finale 2007 geschafft:

Projekt: Surfing Global Change (SGC)
Haupteinreicher/in: Dipl.-Ing. Dr. Gilbert Ahamer
Institution: Universität Graz, A- 8010 Graz

Projekt: KliFO – Klinische Fertigkeiten Online
Haupteinreicher/in: Dr. Gudrun Karsten und Dr. Martin Fischer
Institution: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel,
D- 24098 Kiel / LMU München, D- 80336 München
Internet: www.cliso.de/

Projekt: Delta 3 – der strategische Mehrwert der Differenz
Haupteinreicher/in: Prof. Dr. Hans Kaiser
Institution: Technische Universität Wien, A- 1040 Wien
Internet: www.delta3.at/

Projekt: Ko-aktive Wissensorganisation als integrierter eLearning-Ansatz
Haupteinreicher/in: Prof. Dr.-Ing. Reinhard Keil
Institution: Universität Paderborn, D- 33102 Paderborn

Projekt: ELOISE! on the MOVE
Haupteinreicher/in: ao. Prof. Dr. Rainer Maria Köppl
Institution: Universität Wien, A- 1010 Wien
Internet: www.eloise.at

Projekt: e-SCENARIO; Scenario based problem solving in natural hazard management
Haupteinreicher/in: Dr. Andrew Kos
Institution: ETH Zurich, CH- 8093 Zürich
Internet: www.nathaz-management.ethz.ch

Projekt: Tempolimit Lichtgeschwindigkeit
Haupteinreicher/in: PD Dr. Ute Kraus
Institution: Universität Tübingen, D- 72076 Tübingen
Internet: www.tempolimit-lichtgeschwindigkeit.de

Projekt: Psychopathology Taught Online (PTO)
Haupteinreicher/in: Prof. Dr. Damian Läge
Institution: Universität Zürich, CH- 8050 Zürich
Internet: www.pto.uzh.ch

Projekt: Hochschulentwicklung im Netzwerk – die Community fnm-austria und das fnm-austria Strategieprojekt
Haupteinreicher/in: Dr. Jutta Pauschenwein Institution: Verein Forum Neue Medien in der Lehre Austria / fnm-austria, A- 8020 Graz
Internet: www.fnm-austria.at

Projekt: megadigitale – mediengestütztes Arbeiten zum Lernen und Lehren an der Goethe-Universität
Haupteinreicher/in: Prof. Dr. Horst Stöcker Institution: Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, D- 60325 Frankfurt am Main
Internet: www.megadigitale.de

3. Einreichungsstatistik
Am 31. März 2007 endete die Einreichfrist. Insgesamt wurden in diesem Jahr 115 Projekte eingereicht, die sich wie folgt auf die Herkunftsländer Deutschland, Österreich und die Schweiz aufteilen:

A: 19 = 16,5 %
CH: 22 = 19,1 %
D: 74 = 64,4 %

Weiterhin verteilen sich die Projektvorschläge wie folgt auf die Kategorien:

Digitale Medien in der Hochschullehre: 91 Einreichungen insgesamt = 79,1 %
A: 14 Einreichungen = 15,4 %
CH: 18 Einreichungen = 19,8 %
D: 59 Einreichungen = 64,8 %

Hochschulentwicklung mit Digitalen Medien: 24 Einreichungen = 20,9 %
A: 5 Einreichungen = 20,8 %
CH: 4 Einreichungen = 16,7 %
D: 15 Einreichungen = 62,5 %

Österreich:
Digitale Medien in der Hochschullehre: 14 Einreichungen = 73,7% von A
Hochschulentwicklung mit Digitalen Medien: 5 Einreichungen = 26,3 % von A

Schweiz:
Digitale Medien in der Hochschullehre: 18 Einreichungen = 81,8 % von CH
Hochschulentwicklung mit Digitalen Medien: 4 Einreichungen = 18,2 % von CH

Deutschland:
Digitale Medien in der Hochschullehre: 59 Einreichungen = 79,7 % von D
Hochschulentwicklung mit Digitalen Medien: 15 Einreichungen = 20,3 % von D

Die Gewinner wurden in einem mehrstufigen Bewertungsverfahren ermittelt. Unter Aufsicht des wissenschaftlichen Beirats wurden alle Einreichungen zunächst im Organisationsbüro einer Zulassungsprüfung nach formalen Kriterien unterzogen. Anschließend wurden die Projekte jeweils an zwei voneinander unabhängige Fachgutachter/innen zur Beurteilung vergeben.
Ende Juni 2007 fand ein Gutachter-Workshop statt, in dem die Gutachter/innen ihre Ergebnisse zusammentrugen und diskutierten. In mehreren Entscheidungsrunden wurden die zehn Finalisten-Projekte herausgefiltert, die zum Finale nach Hamburg eingeladen wurden.

Im Finale, das wie üblich im Rahmen der jährlichen GMW-Tagung stattfand (GMW07 an der Universität Hamburg, 12.-14.9.07), ermittelte eine weitere Jury die Gewinner.

Weitere Informationen unter:
http://www.medidaprix.org

Best Paper Award 2007

Zum fünften Mal wurde auf der GMW-Jahrestagung im September 2007 in Hamburg ein Best Paper Award für den besten Vortrag von einer Jury auserkoren und auf dem Abschlussplenum der Tagung verliehen. Gewonnen hat der Vortrag „Begleitstudium Problemlösekompetenz 2.0

Autoren:
Thomas Sporer,
Gabi Reinmann,
Sandra Hofhues und
Tobias Jenert,
Uni Augsburg

Herzlichen Glückwunsch !!!

Abstract
Extra-curriculares Engagement von Studierenden wird in Zeiten der eng organisierten Bachelor- und Master-Studiengänge, der Einführung von Studiengebühren und der Notwendigkeit, im Studium bereits Praxiserfahrungen gesammelt zu haben, immer schwieriger. Um Studierenden unter diesen Rahmenbedingungen weiterhin die Möglichkeit zu bieten, sich außerhalb des Fachstudiums zu engagieren, wurde an der Universität Augsburg das Begleitstudium „Problemlösekompetenz“ konzipiert. Der vorliegende Beitrag stellt diesen co-curricularen Lern- und Arbeitsraum für Studierende vor und fundiert dieses Studienkonzept theoretisch. Am Beispiel des Begleitstudiums wird eine Infrastruktur für das Lehren und Lernen an der Hochschule vorgeschlagen, welche Theorie und Praxis eng miteinander verknüpft.