Die GMW – eine aktive Gesellschaft!!?

Liebe GMW Mitglieder,

im Januar 2010 traf sich der GMW Vorstand zu einer Klausurtagung um die Richtlinien der zukünftigen GMW Ausrichtung zu beraten. Dabei legten wir besonderen Wert darauf, die GMW als eine aktive Gesellschaft zu verstehen.

[Auszug aus dem Positionspapier]
Aktiv im Sinne einer zwar heterogen zusammengesetzten, aber an gemeinsamen Interessen arbeitenden Gemeinschaft und weniger im Sinne einer Gruppe, die primär Dienstleistungen erwartet. Nur auf diesem Wege kann eine insgesamt eher kleine Ge-sellschaft wie die GMW den neuen und erhöhten Anforderungen sinnvoll begegnen, die das Thema „Medien in der Wissenschaft“ an uns stellt. Vor diesem Hintergrund möchten wir anregen, die bisherige Struktur der GMW, die sich in den vergangenen Jahren vergleichsweise „vorstandslastig“ erwiesen hat, zu lockern und zu dezentralisieren. Dabei wird an die früher bereits bestandene Arbeitsgruppen-Idee wie folgt angeknüpft:

Künftig soll es möglich sein, dass GMW-Mitglieder ohne große Hürden Initiativgruppen gründen, wenn sie unter dem Dach der GMW ein Thema bearbeiten wollen. Um ein unkon-trolliertes und sich schnell erschöpfendes Ausufern kurzfristiger Ideengruppen zu vermeiden, müssen Initiativgruppen zwar nicht genehmigt, aber unter Wahrung einiger einfacher Regeln dem Vorstand gemeldet melden: Zur Meldung einer Initiativgruppe ist es erforderlich, dass (a) mindestens vier Personen/GMW-Mitglieder die neue Initiative verfolgen wollen, (b) hier-für ein/e Sprecher/in benannt wird, (c) ein Ziel und ein angestrebtes Ergebnis (z.B. ein schrift-liches Papier, ein Workshop, ein Wiki, ein Buchprojekte etc.) angeben wird und (d) jährlich und/oder am Ende der Zusammenarbeit kurz Bericht erstattet wird. Zudem erhält jede ange-meldete Initiativgruppe (e) die Möglichkeit, sich auf der GMW-Web-Seite zu präsentieren (Option). Die Dauer einer Initiativgruppe ist nicht beschränkt. Können die angestrebten Ziele nicht erreicht werden, ist die Initiativgruppe offiziell zu beenden (um „Gruppenleichen“ zu vermeiden). Entwickelt sich eine Initiativgruppe nach einer Mindestlaufzeit von einem Jahr zu einer stabilen Gruppe, die längerfristig weiterarbeiten will, kann diese zu einer Interessensgruppe der GMW werden. Im Unterschied zu einer Initiativgruppe kann und soll eine Interessensgruppe die GMW auch nach außen mit speziellen Themen vertreten, je nach Thema stärker forschungsorientiert, politisch etc. tätig sein, eventuell eigene Möglichkeiten auf den GMW-Jahrestagungen erhalten – um hier nur erste Ideen zu nennen.

Wir laden Sie also ein!

Herzlicher Gruß, Ulf-Daniel Ehlers
Für den Vorstand

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