Überblick:
Niederschwellige Künstliche Intelligenz-Bildung
Emanzipatorische Perspektiven für Lehrkräftebildung und schulische Praxis
Interdisziplinärer Sammelband
Herausgegeben von Christian Filk, Axel Grimm und Uwe Neuhaus
Stand: Februar 2026
Dieser Sammelband widmet sich dem Konzept der niederschwelligen KI-Bildung – einem emanzipatorischen Bildungsansatz, der darauf abzielt, allen Lernenden unabhängig von Vorwissen und sozialem Hintergrund einen kritisch-reflexiven Zugang zu KI-Technologien zu ermöglichen. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Barrieren für KI-Bildung systematisch abgebaut werden können, ohne die Komplexität des Gegenstands zu trivialisieren.
Die Beiträge sollen die Schnittstellen von Bildungswissenschaft, Medienbildungsforschung, Informatik und Fachdidaktik produktiv bearbeiten und sowohl für allgemeinbildende als auch berufsbildende Kontexte anschlussfähig sein.
Geplant ist die Veröffentlichung im Wochenschau Verlag, Frankfurt am Main.
Der Sammelband berücksichtigt verschiedene Beitragsformate:
• Theoretisch-konzeptuelle Beiträge (maximal 36.000 Zeichen inkl. Leerzeichen): Systematische Entwicklung bildungswissenschaftlicher, medienpädagogischer oder didaktischer Konzepte
• Empirische Studien (maximal 36.000 Zeichen inkl. Leerzeichen): Qualitative und quantitative Studien, Evaluationsstudien, Design-Based Research
• Praxisorientierte Beiträge (maximal 18.000 Zeichen inkl. Leerzeichen): Dokumentation und Reflexion von Unterrichtskonzepten, Fortbildungsformaten
• Positionspapiere (maximal 12.000 Zeichen inkl. Leerzeichen): Pointierte Stellungnahmen und bildungspolitische Analysen
Zeitplan:
• 15. Mai 2026: Einreichung von Abstracts (3000 bis 4000 Zeichen)
• 15. Juni 2026: Rückmeldung an Autor*innen
• 15. Oktober 2026: Einreichung der Vollbeiträge
• 15. Dezember 2026: Rückmeldung aus dem Double-blind-Review-Verfahren
• 15. Februar 2027: Überarbeitete Endfassungen
• Herbst 2027: Geplante Publikation
Hinweise für Einreichungen:
Formatierung: Zitation nach amerikanischer Form: (Name Jahr, Seitenzahl). Mehrere Autor*innen mit Schrägstrich trennen; bei drei und mehr Autor*innen ‚u. a.‘ verwenden. Titel und Untertitel mit Punkt trennen. Gliederung nach nummerischem System (1., 1.1, 1.1.1). Hervorhebungen kursiv oder fett (nicht unterstrichen). Keine manuelle Silbentrennung.
Qualitätskriterien: Alle Beiträge durchlaufen ein Double-blind-Review-Verfahren. Bewertet werden wissenschaftliche Originalität, theoretische Fundierung, methodische Stringenz und Praxisrelevanz.
Internationale Anschlussfähigkeit: Erwünscht ist eine Einbettung in internationale Fachdiskurse und Rahmenvorgaben (EU AI Act, UNESCO AI Framework, OECD AILit).
Kritische Reflexivität: Beiträge sollen technologische Entwicklungen nicht nur affirmativ begleiten, sondern auch deren gesellschaftliche Implikationen und Machtverhältnisse reflektieren.
8. Kontakt
Abstracts und Rückfragen bitte an:
Prof. Dr. Christian Filk, Seminar für Medienbildung, Europa-Universität Flensburg
Prof. Dr. Axel Grimm, Berufsbildungsinstitut Arbeit und Technik (biat), Europa-Universität Flensburg
Uwe Neuhaus, Seminar für Medienbildung, Europa-Universität Flensburg
Kontakt-E-Mail: ai_cfp_2026@uni-flensburg.de
Sie freuen sich auf Ihre Beiträge!
Alle weiteren Informationen finden Sie in der angehängten PDF-Datei.
