Open Access: Freier Zugang zu wissenschaftlicher Information im Internet

Was ist Open Access?
Open Access steht für den unbeschränkten und kostenlosen Zugang zu wissenschaftlicher Information im Internet. Ziel der Open Access Bewegung ist es, wissenschaftliche Literatur und wissenschaftliche Materialien für alle Nutzerinnen und Nutzer kostenlos im Internet zugänglich zu machen.

Weitergehende Erläuterungen zu Open Access bzw. eine umfassende Bündelung der Informationen zum Thema bietet die von der DFG geförderten Informationsplattform open-access.net.

Die Unterstützung
Ein wesentlicher Aspekt ist die Maximierung der Verbreitung wissenschaftlicher Information, wie in der Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen gefordert. Diese wurde seit 2003 von namhaften nationalen und internationalen Forschungsorganisationen und Universitäten (z.B. Deutsche Forschungsgemeinschaft, Hochschulrektorenkonferenz, Max-Planck-Gesellschaft, Fraunhofer-Gesellschaft) unterzeichnet. Mittlerweile sind es bereits über 250 Institutionen, die die Erklärung unterstützen. Nun gehört auch die GMW dazu. Nach und nach möchte die GMW die Open-Access-Prinzipien auch in ihrer eigenen Arbeit (z.B. die Buchreihe) umsetzen.

Die Deutsche Forschungs Gemeinschaft (DFG) hat im Januar 2006 Open Access in ihrer Förderpolitik verankert und Open-Access-Richtlinien verabschiedet.

Vorteile von Open Access
Das Konzept ist in der Wissenschaft mittlerweile weit verbreitet und bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie deren Einrichtungen praktische Vorteile, z.B.:

1. Erhöhte Sichtbarkeit und Zitierhäufigkeit von Publikationen
2. Schneller und kostenloser Zugang zu Informationen
3. Gute Auffindbarkeit über Suchmaschinen und Nachweisdienste
4. Förderung der Forschungseffizienz durch rasche Diskussion von Forschungsergebnissen
5. Verbleib der Verwertungsrechte bei der Autorin / beim Autor

Links:
Informationsplattform open-access.net
Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen
Open-Access-Richtlinien der DFG

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