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Kongress 1998

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„Studieren 2000 – Alte Inhalte in neuen Medien?“ vom 15. bis 17. September 1998 an der Technischen Universität Dresden (Deutschland)

Programm »

Tagungsorganisation:
Dr. Klaus Lehmann,
Technische Universität Dresden
Audiovisuelles Medienzentrum
Mommsenstr. 5
01069 Dresden

http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/zentrale_einrichtungen/avmz.html

Die Textfassungen der Tagungsbeiträge sind im Band 8 der Buchreihe „Medien in der Wissenschaft“ enthalten:
Klaus Lehmann (Hg.): Studieren 2000. Alte Inhalte in neuen Medien?
1999; 260 Seiten; mit CD-ROM; br.; 25,50 EUR; ISBN 3-89325-776-4; Waxmann-Verlag

GMW-Jahrestagung 1998: Programm

Dienstag, 15. September 1998

12:00 – 13:30

Anmeldung und Besuch im Internet-Café
Im Internet-Café besteht während der gesamten Tagung die Möglichkeit zu weiteren Demos und Diskussionen. Multimediale Studiengänge, Programmbeispiele und virtuelle Lernumgebungen können hier vorgestellt werden.

13:30 – 14:00

Begrüßung und Eröffnung

Prof.Dr. Achim Mehlhorn, Rektor der Techn. Universität Dresden
Dr. Hartmut Simon, Vorsitzender GMW
Dr. Klaus Lehmann, Tagungsorganisation

14:00 – 17:30

 

Studieren 2000 – Realisierungsbedingungen
Moderation: Dr. Hartmut Rudolph (IWF Göttingen)

  • MinD Prof. Hans Rainer Friedrich (BMBF, Bonn): Staatliche Rahmenbedingungen und Zielperspektiven für die Hochschulen in der vernetzten Multimedia-Gesellschaft
  • Prof.Dr. H. Körndle (TU Dresden): Studierplatz 2000 – Selbstständiges Lernen mit vernetzten Informationssystemen
    Wie sieht der zukünftige Studienplatz aus? Dabei geht es nicht nur um die Auswahl, Aufbereitung und Bereitstellung von Lehr- und Studiermaterialien, sondern vor allem auch um die Berücksichtigung lern- und motivationspsychologischer Erkenntnisse für einen effektiven Erwerb von Wissen und von Methoden der Wissensaneignung.
    (Vortrag, 86k)
  • Dr. Sabine Payr (ENPG, Wien): Online in Europa: Die Zukunft der Netzwerke für Forschung und Lehre.
    Die nationalen Wissenschaftsnetzwerke als notwendige und impulsgebende Infrastruktur für Multimedia-Anwendungen wurden und werden zügig ausgebaut. Kann und will auch Europa als Ganzes diese Herausforderung annehmen?
  • Dr. Hartmut Simon (Uni Siegen): Anforderungen an die Kompetenzzentren für Multimedia-Produktion
    Um die Hochschulentwicklung durch Neue Medien qualifiziert unterstützen zu können, muß die Dienstleistungsinfrastruktur an den Hochschulen gezielt weiterentwickelt werden. Welches Aufgabenspektrum ist von den Kompetenzzentren für die Multimediaproduktion zu erfüllen? Wie kann die nötige Kompetenz aufgebaut und weiterentwickelt werden?

Mittwoch, 16. September 1998

ab 8:00

Treffen im Internet-Café

9:00 – 12:30

Neue Medien – neue Organisationsformen des Lehrens und Lernens
Moderation: Prof. Dr. Ludwig Issing (FU Berlin)

  • Prof. Dr. Alexander Schill (TU Dresden): Teleteaching an der TU Dresden: Systemkonzepte und Erfahrungen
    Im Mittelpunkt des Vortrags stehen Erfahrungen aus dem DFN-Projekt „Teleteaching Dresden-Freiberg“. Behandelt werden die verschiedenen Lehr- und Lernszenarien, die Evaluierung technischer und organisatorischer Kriterien sowie Leistungsbeurteilung. Im Referat wird auch auf die bisherigen Erfahrungen mit ausgewählten Lehrveranstaltungen eingegangen.
  • Prof. Dr. Johann Günther (Uni Krems): TELEMACHOS: Neue Wege in der Universitätslehre
    Die Donau-Universität Krems führt seit 2 Jahren einen Feldversuch durch. Zirka 15% aller Vorlesungen werden mittels Telekonferenzsystemen angeboten. Für die Lehrenden bedeutet dies, sich international profilieren zu müssen. Ein Ende des Vortragsmonopoles der Universitätslehrer ist damit in Sicht.
  • Dr. Gerhard Marx (TU Dresden): „Virtuelle Universität“ und regionales Studienzentrum in Plauen – ein Weg zur Innovationsförderung in einer hochschulfernen Region
    Mit dem Projekt soll keine neue Universität entstehen, sondern über ein gemeinsam von Universität und Region betriebenes „Präsenzstudienzentrum“ sollen alle traditionell überwiegend lokal wirkenden, positiven Faktoren einer Universitaet für eine bisher hochschulferne Region erschlossen werden.
  • Dr. Mechthild Hauff (FernUni Hagen): Neue Medien – Neues Lernen?
    Lassen sich die Lernprozesse, die mit neuen Lehr- und Lernmedien möglich sind und werden, (noch) mit den zur Verfügung stehenden Theorien fassen? Der Vortrag vermittelt einen Überblick über bereits bestehende Modelle und liefert Denkanstöße für eine konzeptionelle Weiterentwicklung. (Folien, 25k)

Mittagessen

14:00 – 17:30

 

Didaktisches Design
Moderation: Dr. Helmut Fritsch (FernUni Hagen)

  • Philipp Kröpelin + Joachim von Kiedrowski (Universität zu Köln): Bausteine für ein neues Lernen an der Präsenzuniversität (Das VIRTUS-Projekt)
    An der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln haben sich etwa 40 Professoren dem VIRTUS-Projekt angeschlossen. Ziel ist es, Informationsprozesse und Lehre in einem einheitlichen Konzept und Design durch die neün Medien zu unterstützen. Schwerpunkt des Vortrages werden die besonderen Anforderungen, die Chancen und die gefundenen Lösungsansätze dieses so breit angelegten Konzeptes ein.
  • Dr. Joachim M. Wetterling und Prof. Dr. J.C. Moonen (Uni Twente): Effizienter Einsatz von Telelernen im Universitätsstudium – das Projekt IDYLLE
    Wie kann die Effektivität und Effizienz des Universitätsstudiums verbessert werden, indem man gezielt Telematik als Unterstützung einsetzt? Welche Möglichkeiten und Gefahren beinhalten hierbei das World Wide Web, Videokonferenzen, Multimedia und Computer-unterstütztes, kooperatives Lernen? Das IDYLLE-Projekt (Innovative Distributed Learning Environments) soll in ihren Ergebnissen die Universität begleiten in ein studenten- und dozentengerechtes didaktisches Design des Studiums im nächsten Jahrtausend. Flexibilität und Kooperation sind dabei zentrale Begriffe. Der Vortrag wird einige Konzepte des Telelernens an der Universität erläutern und die Anwendung dieser Konzepte durch Multimedia-Computer-Netzwerke illustrieren.
  • Detlef Wydra (FH Dortmund): Information und Kommunikation über Virtuelle Welten im Internet.
    Durch den Einsatz virtueller 3D-Welten im Internet eröffnen sich Hochschulen vielfältige Möglichkeiten der Informationsvermittlung und der Kommunikation zwischen Lehrenden und Studierenden.
  • Steffen Zimmermann (moloko, Berlin): Web-Design und Lernprozesse
    Gutes Design – schlechtes Design? Darf man alles machen, nur weil es möglich ist? Wo sind die Grenzen der Erträglichkeit? Nach CorelDraw für den Printbereich gibt es jetzt Microsofts FrontPage – die Wiedergeburt des DTP-Rausches für den Laien? Der Urquell des multimedialen Alles-ist-möglich-also-tun-wir’s! Aber wer will das ertragen? Wer will auf die Daten warten? Wer will sich von den Farben anschreien lassen? – Eine Reise durch das Internet mit Anmerkungen.

ca. 18:30

GMW-Mitgliederversammlung

Donnerstag, 17. September 1998

ab 08:00

Treffen im Internet-Café

09:00 – 11:00

Evaluation
Moderation: Prof. Dr. Reiner Fricke (TU Braunschweig)

  • Prof. Dr. Peter Baumgartner (Uni Klagenfurt): 10 Todsünden in der Medienevaluation
    Interaktiver Lehr- und Lernmedien haben spezifische Eigenschaften, die bei einer Evaluierung zu beachten sind. Es wird gezeigt, daß dies heute leider meistens nicht der Fall. An Beispielen werden die „dont’s“ des Evaluationsdesign, – ausführung und -auswertung vorgestellt. (Folien, 56k)
  • Prof. Dr. Ulrich Glowalla (Uni Gießen): Einsatzbegleitende Evaluation interaktiver Medien: Ziele, Methoden und Potentiale
    Einsatzbegleitende Evaluation soll uns in die Lage versetzen, Lehren und Lernen attraktiver und effektiver zu gestalten und in Richtung auf die Anforderungen der Informationsgesellschaft weiterzuentwickeln. Am Beispiel des B.I.G-Projektes „WINFO-Line“ werden Ziele, Methode und Potentiale dieser Evaluationsform behandelt.
  • Dr. Christine von Prümmer (FernUni Hagen): Medienevaluation als empirisch geleitete Reflexion
    Evaluation soll nicht nur zur Bewertung einzelnen Materialien und Projekten dienen, sondern hat vor allem auch die Aufgabe, empirische Anhaltspunkte zu gewinnen fuer die kritische Auseinandersetzung mit den Zwecken, den Mitteln und den Zielgruppen.

11:15 – 13:00

Abschlussdiskussion:
Alma Mater – quo vadis? Lehren und Lernen mit Neuen Medien im 3. Jahrtausend

Moderation: Prof. Dr. Peter Baumgartner (Uni Innsbruck)
Auf dem Podium:

  • Dr. Angelika Dshemuchadse (Sächs. Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Dresden)
  • Prof. Dr. Donsbach (TU Dresden)
  • Prof. Dr. Johann Günther (Uni Krems)
  • Antje Proski, Studierende (TU Dresden)
  • Dirk Richter, Studierender (Uni Göttingen)
  • Prof. Dr. Rolf Schulmeister (Uni Hamburg)