1. GMW
    GMW: Website des Online-Tagungsbandes 2016 nun auch mit PDFs der einzelnen Beiträge https://t.co/N0p6feHpDK #GMW16

  2. GMW
    GMW: Der Tagungsband 2016 wartet unter https://t.co/WrcCrVyMCl auf spannende Kommentare

  3. GMW

Kongress 2003

« Zurück zur Übersicht

„Digitaler Campus: Vom Medienprojekt zum nachhaltigen Medieneinsatz in der Hochschule“ vom 16. bis 19. September 2003 an der Universität Duisburg-Essen (Deutschland)

Der Tagungsband: Michael Kerres, Britta Voß (Hg.): Digitaler Campus. Vom Medienprojekt zum nachhaltigen Medieneinsatz in der Hochschule» 2003; 442 Seiten; br.; 25,50 EUR; ISBN 3-8309-1288-9; Waxmann-Verlag

MEDIDA-Finalisten und -Preisträger »

Best Paper Award »

Panel des GMW-Vorstandes »
Auf dieser GMW-Jahrestagung hat der GMW-Vorstand ein Panel zum Thema „E-Learning and virtual campus in Europe: strategies, differences, cooperations“ angeboten. Es wurden aktuelle Entwicklungen in Großbritannien, den Niederlanden, Deutschland, Österreich und der Schweiz durch Vertreter der Fachgesellschaften GMW, ALT (UK) und SURF (NL) vorgestellt und mit den Teilnehmern diskutiert.

MEDIDA-PRIX 2003: Finalisten und Preisträger

Am 3. und 4. Juli 2003 fand in Tübingen der MEDIDA-PRIX-Gutachterworkshop statt. Aus der hohen Zahl von 192 Einreichungen aus Deutschland (142), Österreich (18) und der Schweiz (32) verständigten sich die 22 Fachgutachter/innen auf acht Projekte, die damit den Einzug ins Finale geschafft haben:

  • Projekt: Exorciser – Ein Paradigma automatischer Übungssysteme für den Einsatz in großen Lehrveranstaltungen
    Haupteinreicher/in: Vincent Tscherter
    Institution: ETH Zürich, CH-8092 Zürich
  • Projekt: Leipziger DVD-Serie zur Film- und Fernsehästhetik. Entwicklung von Lehr- und Selbstlern-Software für die (Hochschul-) Lehre
    Haupteinreicher/in: Prof. Dr. Rüdiger Steinmetz
    Institution: Universität Leipzig, D-04109 Leipzig
  • Projekt: bautop
    Haupteinreicher/in: Prof. Karlheinz Volland
    Institution: Virtuelle Hochschule Bayern, Fachhochschule München, D-80333 München
  • Projekt: pharma2 – Pharmasquare, die virtuelle Lernumgebung für Pharmazeutische Chemie
    Haupteinreicher/in: Prof. Dr. Beat Ernst
    Institution: Universität Basel, CH- 4056 Basel
  • Projekt: Statistiklabor: Interaktive & explorative Statistik-Grundausbildung
    Haupteinreicher/in: Dr. Nicolas Apostolopoulos, Dr. Albert Geukes
    Institution: Freie Universität Berlin, D-14195 Berlin
  • Projekt: artcampus
    Haupteinreicher/in: Dr. Christian Bracht
    Institution: Universität Bern, CH- 3011 Bern
  • Projekt: Interaktive Makroökonomik
    Haupteinreicher/in: Prof. Dr. Manfred Gärtner
    Institution: Universität St. Gallen, CH-9000 St. Gallen
  • Projekt: E-Chalk – Technik (Software), Einsatzszenarien, Einsätze
    Institution: Freie Universität Berlin, D-14195 Berlin
    Haupteinreicher/in: Lars Knipping

Diese acht Finalisten haben sich auf der 8. Europäischen Tagung der GMW vom 16.-19.09.2003 an der Universität Duisburg-Essen dem Fachpublikum präsentiert und der Bewertung durch die MEDIDA-Jury bestellt. Die hohe Qualität der Projekte machte die Entscheidung sehr schwer, so dass sich zwei Projekte das Preisgeld von 100.000,- € teilen.

1. Die Gewinner des MEDIDA-PRIX 2003 sind:

Darüber hinaus waren die Fachbesucher/innen der GMW-Tagung aufgerufen, unabhängig von den Entscheidungen der Jury einen Publikumspreis zu küren.

2. Der Publikumspreis ging in diesem Jahr an:

pharma2 – Pharmasquare, die virtuelle Lernumgebung für Pharmazeutische Chemie
(Universität Basel)

Herzlichen Glückwunsch allen Preisträgern und Finalisten !!!

Best Paper Award 2003

Zum ersten Mal wurde auf der GMW-Jahrestagung im September 2003 in Duisburg ein Best Paper Award für den besten Vortrag von einer Jury auserkoren und auf dem Abschlussplenum der Tagung verliehen. Gewonnen unter 142 eingesendeten wissenschaftlichen Artikeln hat der Vortrag
„If not the virtual university then what? Co-producing technology and configuring its users“Autoren:
Christine Schwarz, Weiterbildungsstudium Arbeitswissenschaft (WA) der Universität Hannover
Dr. Neil Pollock, School of Management, University of Edinburgh
MA, Akiko Hemmi, Research Centre of Social Sciences, University of Edinburgh

Herzlichen Glückwunsch !!!

Veröffentlicht
im Band 24 der Reihe „Medien in der Wissenschaft“
Michael Kerres, Britta Voß (Hrsg.): Digitaler Campus – Vom Medienprojekt zum nachhaltigen Medieneinsatz in der Hochschule (Waxmann-Verlag Münster; 2003; ISBN 3-8309-1288-9)

Hintergründe:
Der Artikel stammt von einem Autor/innen-Team aus Japan, Schottland und Deutschland. Zu einem Forschungsaufenthalt über das Thema „Social Shaping of Virtual Universities“ trafen sich Akiko Hemmi aus Tokio, Neil Pollock aus Belfast und Christine Schwarz aus Hannover für mehrere Monate an der University of Edinburgh. Die drei Sozialwissenschaftler/innen beschreiben in ihrem Beitrag, welche Einblicke ihr ethnographischer und sozialkonstruktivistischer Zugang zum Thema nutzerorientiertes E-Learning bietet. Sie schildern darin den Wandel der Utopie globalen Lernens durch Technisierung und Kommerzialisierung und wie sehr Machtbeziehungen Technikgenese beeinflussen. „For all this noise about free competition of (virtual) universities, competition without diversity will not make sense – nor will it be much fun“ – so das vorläufige Fazit.

Auch mit ihrer weiteren Arbeit möchten die Autor/innen sichtbar machen, wie entpolitisiert scheinbar rein technische Entscheidungen den Menschen heute gegenüber treten. Techniksoziologie kann dabei helfen, diesen Schleier rein technischer Zugzwänge zu lüften. So etwa in einem 2004 startenden internationalen Forschungsprojekt über Software-Biographien. Am Beispiel von ERP-Software-Implementierung in Universitäten und anderen öffentlichen Einrichtungen wird nicht nur die user-Konfiguration untersucht, sondern auch, wie user beginnen, sich gegen ihre Konfiguration zu wehren…

Abstract:
This paper reflects the changing notion of the Virtual University (1.) and its realisation (2.). We introduce an approach from the Sociology of Science and Technology (STS), which analyses the construction of the „student as a user“ as seen through the „eyes of designers“ (3.). We ask how social relations are built into technological artefacts. In showing how socio-technical developments transcend sometimes contradict and various notions of „the student“ (4.) we discuss difficulties and chances of bridging the gap between designers of e-learning-artefacts and its assumed addressees (5.). Der Artikel rekonstruiert den Vorstellungswandel Virtueller Universitäten (1.) und deren Realisierungsversuche (2.). Wir geben eine kurze Einführung in den Ansatz der Sociology of Science and Technology (STS), mit dem analysiert werden kann, wie Studierende durch die Brille der Programmierer wahrgenommen und als „user“ konstruiert werden (3.). So wird deutlich, wie soziale Beziehungen in technische Artefakte eingeschrieben werden und sozio-technische Entwicklungen des e-learnings eine Reihe widersprüchlicher Annahmen über „die“ Studierenden aufwerfen (4.). Was auf die Ursprungsideen Virtueller Universitäten folgen wird? Die Auseinandersetzung um Schwierigkeiten und Chancen, die Kluft zu verringern zwischen den Gestaltern von e-learning-Artefakten und deren vermuteten Adressaten (5.)

Panel des GMW-Vorstandes
„E-Learning and virtual campus in Europe: strategies, differences, cooperations“

Zu diesem Panel hatte die Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) Vertreter der beiden Nachbarorganisationen Association for Learning Technology (ALT) aus Großbritannien und SURF aus den Niederlanden eingeladen. Ziel des Panels war, einerseits aktuelle Entwicklungen und charakteristische eLearning-Szenarien im Hochschulbereich in verschiedenen europäischen Ländern zu vergleichen und andererseits die unterschiedlichen politischen Rahmenbedingungen in Großbritannien, den Niederlanden und Deutschland, Österreich und der Schweiz durch Vertreter der beteiligten Organisationen vorzustellen. Dabei stand auch die Rolle der drei Organisationen in ihren jeweiligen Ländern und mögliche Kooperationsformen im Fokus der Diskussion. Als Beispiel für länderübergreifende Kooperationsprojekte diente vor allem die schon bestehende Partnerschaft zwischen ALT und SURF, die sich in gemeinsamen Tagungen, Workshops und gegenseitige Besuche in Hochschulen niederschlägt.

Podium:
Tom Dousma (SURF)
George Roberts (ALT)
Gudrun Bachmann (GMW)
Joachim Wedekind (GMW)

Moderation:
Claudia Bremer (GMW)

Unterlagen:
Folien von Tom Dousma
zu eLeraning in den Niederlanden und SURF (PDF-Datei: 145 kB)
Folien von George Roberts zu eLearning in Großbritannien und ALT (PDF-Datei: 1MB)
Folien von Joachim Wedekind und Gurdrun Bachmann zu eLearning in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie zu Daten zur GMW (PDF-Datei: 35 kB)