1. GMW
    GMW: Website des Online-Tagungsbandes 2016 nun auch mit PDFs der einzelnen Beiträge https://t.co/N0p6feHpDK #GMW16

  2. GMW
    GMW: Der Tagungsband 2016 wartet unter https://t.co/WrcCrVyMCl auf spannende Kommentare

  3. GMW

Satzung

§1 Name/Sitz

  1. Der Verein führt den Namen „Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft GMW“ und ist unter Vereinsregister-Nr. 6 VR 1952 beim Amtsgericht Göttingen eingetragen.
  2. Der Verein ist als vorläufig gemeinnützig anerkannt.
  3. Der Sitz des Vereins ist Hildesheim.

§2 Zweck

  1. Der Verein verfolgt den Zweck, ein Forum zu schaffen für Personen und Institutionen, die sich mit der Erforschung, der Entwicklung, der Herstellung und dem Einsatz von Informations- und Kommunikationsmedien in Forschung, Studium und wissenschaftlicher Weiterbildung befassen oder dazu notwendige Einsichten und Kenntnisse der interessierten Öffentlichkeit vermitteln.
  2. Der Verein soll sich in den europäischen Entwicklungsprozess im Bereich der wissenschaftlich genutzten Medien integrieren.
  3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

§3 Aktivitäten

Die Zwecke (§2) verwirklicht der Verein vornehmlich durch

  • Koordination und Kooperation im Informations-, Dokumentations- und Distributionsbereich,
  • Information über Forschungs- und Entwicklungsvorhaben und über Produktionstechnik,
  • Durchsetzung fachlicher, insbesondere hochschulspezifischer Interessen im medienpolitischen Rahmen, Durchführung von wissenschaftlichen Tagungen, Symposien und Weiterbildungsveranstaltungen,
  • Aufbau und Pflege internationaler Verbindungen sowie Mitgliedschaft in nationalen und internationalen Dachverbänden

§4 Mitgliedschaft

  1. Mitglieder des Vereins können sein
    • natürliche Personen (Einzelmitglieder),
    • juristische Personen (korporative Mitglieder)
  2. Über die Aufnahme neuer Mitglieder (2) entscheidet der Vorstand auf deren schriftlichen Antrag. Neuaufnahmen werden in geeigneter Form den Mitgliedern bekanntgegeben. Die Neuaufnahme kann innerhalb von 30 Tagen nach Bekanntwerden angefochten werden. Die Mitgliederversammlung kann dann den Vorstandbeschluss aufheben.
  3. Die Mitgliedschaft in dem Verein endet
    a) durch Austritt. Dieser erfolgt durch schriftliche Anzeige an den Vorstand und ist unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten auf den Schluss eines Kalenderjahres zulässig,
    b) durch Ausschluss. Der Ausschluss eines Mitgliedes kann durch Beschluss des Vorstandes ausgesprochen werden, wenn das Mitglied

    • das Ansehen oder die Interessen des Vereins schädigt,
    • seiner Beitragspflicht trotz wiederholter Mahnung nicht nachkommt,
    • durch Erlöschen der als Mitglied (gem. §4 Abs.1) aufgenommenen juristischen Personen,
    • durch Tod.

    zu b) Den Antrag auf Ausschluss kann jedes Mitglied stellen. Bevor der Vorstand über den Antrag beschließt, ist das betroffene Mitglied anzuhören. Der Beschluss über den Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied schriftlich mitzuteilen. Auch den Mitgliedern ist die Entscheidung in geeigneter Form bekannt zu geben.
    Die Entscheidung des Vorstands kann innerhalb von 30 Tagen nach Bekanntwerden des Vorstandsbeschlusses angefochten werden; in diesem Fall kann die Mitgliederversammlung den Vorstandsbeschluss aufheben.

  4. Ruhende Mitgliedschaft: Auf besonderen schriftlichen Antrag eines Mitgliedes kann -nach Prüfung durch den Vorstand- ein Ruhen der Mitgliedschaft für dieses Mitglied bis längstens ein Jahr nach Bekanntwerden und Beantragung ausgesprochen werden. Während dieses Zeitraumes kann das Mitglied von einer Beitragszahlung befreit werden.
  5. Die Mitgliedsbeiträge sind jeweils bis zum 1. März des laufenden Kalenderjahres zu zahlen.

§5 Organe 3)

Organe des Vereins sind:

  1. die Mitgliederversammlung
  2. der Vorstand.

Die Organe des Vereins geben sich selbst eine Geschäftsordnung. Die Geschäftsordnung wird von den Organen des Vereins jeweils mit einfacher Mehrheit beschlossen.

Zu I. Mitgliederversammlung:

  1. Die Mitgliederversammlung besteht aus den Einzelmitgliedern und den Delegierten der korporativen Mitglieder.
  2. Stimmberechtigt in der Mitgliederversammlung sind die Einzelmitglieder und je ein Delegierter der korporativen Mitglieder.
  3. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 1/10 der Zahl der Mitglieder vertreten ist. Im Falle der Beschlussunfähigkeit kann eine neue Mitgliederversammlung mit unveränderter Tagesordnung einberufen werden; diese Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der Erschienenen beschlussfähig.
  4. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit. Außerhalb der Mitgliederversammlung ist eine Beschlussfassung durch schriftliche Abstimmung der Mitglieder möglich. Zu solcher Beschlussfassung auf schriftlichem Wege ist eine Dreiviertelmehrheit erforderlich.
  5. Satzungsänderungen bedürfen der Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen.
  6. Der Vorstand lädt mindestens einmal im Jahr zu einer Mitgliederversammlung ein. Die Einladungen haben unter Bekanntgabe der vorläufigen Tagesordnung mindestens 4 Wochen vorher zu erfolgen. Weitere Mitgliederversammlungen sind auf begründeten Antrag von mindestens 1/4 der stimmberechtigten Mitglieder einzuberufen.
  7. Aufgaben der Mitgliederversammlung sind insbesondere,
    • den Jahresbericht des Vorstands und den Bericht der Kassenprüfer 1) entgegen zu nehmen und über die Entlastung des Vorstands zu beschließen,
    • den Vorstand und die Kassenprüfer zu wählen
    • die Arbeits- und Haushaltspläne zu beschließen,
    • die Höhe der Mitgliedsbeiträge festzusetzen,
    • über Satzungsänderungen zu beschließen.
  8. Über die Mitgliederversammlung wird ein – vom Protokollanten und vom Vorsitzenden unterzeichnetes – Protokoll angefertigt, das den Mitgliedern zugesandt werden muss. Gehen innerhalb von 4 Wochen nach Versand des Protokolls keine schriftlichen Änderungswünsche oder Beanstandungen beim Vorstand ein, so gilt das Protokoll als genehmigt. Änderungsvorschläge werden zur Abstimmung vorgelegt.

Zu II. Vorstand:

  1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für den Zeitraum von zwei Jahren gewählt, wobei jedes Jahr die Hälfte der Mitglieder ausscheidet und neu zur Wahl steht. Eine Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.
  2. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden und fünf Stellvertretern. Die Wahl des Vorsitzenden geschieht in einem gesonderten Wahlgang. Zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein nach §26 BGB gemeinsam. Der Vorstand tritt wenigstens zweimal pro Jahr zusammen. Weitere Sitzungen müssen auf Verlangen mindestens zweier Vorstandsmitglieder einberufen werden.
  3. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds während der Amtsdauer bilden die übrigen Vorstandsmitglieder bis zur Neuwahl den Vorstand alleine. Bei Ausscheiden des Vorsitzenden wählt der Vorstand aus seiner Mitte einen neuen Vorsitzenden, der die Amtsgeschäfte bis zur nächsten Mitgliederversammlung wahrnimmt.
  4. Der Vorstand
    • lädt zur Mitgliederversammlung ein,
    • berichtet über seine Tätigkeit,
    • entscheidet über Aufnahmeanträge, Ruhen der Mitgliedschaft und Ausschlüsse gemäß §4 dieser Satzung und gibt sie den Mitgliedern in geeigneter Form bekannt,
    • führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus und ist für die laufenden Geschäfte zuständig.
  5. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind. Seine Beschlüsse fasst der Vorstand mit einfacher Mehrheit der Anwesenden. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
  6. Der Vorstand kann zu seiner Unterstützung eine Geschäftsstelle einrichten. Der Geschäftsführer nimmt mit beratender Stimme an den Sitzungen des Vorstandes und der Mitgliederversammlung teil.

§6 Mittelverwendung

Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenen wirtschaftlichen Ziele. Die Mittel des Vereins werden ausschließlich für die in §2 bezeichneten Ziele eingesetzt. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§7 Auflösung

Die Auflösung des Vereins kann aus einer ordentlichen oder einer zu diesem Zwecke einberufenen Mitgliederversammlung erfolgen. Zur Auflösung sind die Stimmen von 3/4 der anwesenden Mitglieder erforderlich.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden, indem das Vermögen gemeinnützigen Einrichtungen zur Förderung des Medieneinsatzes in der Wissenschaft zufließt. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts Göttingen ausgeführt werden.


1) Errichtet am 14.06.1991, zuletzt geändert durch den Beschluss der Mitgliederversammlung am 09.06.1993.
2) Diese Satzung schließt für alle Genannten die weibliche Form ein.
3) zuletzt geändert durch Beschluss der Mitgliederversammlung am 14.09.2005 (in Rostock)